FC LANGENFELD

Unser Verein

Die Geschichte unseres Vereins

Jugendliche Fußballer gründen 1954 mit ihrem Trainer den FC Langenfeld

Auf den Fußballplätzen gab es zu dieser Zeit noch keine Beleuchtung während der dunklen Jahreszeit. Jugendtrainer Bruno Scherpen suchte nach einer Abwechslung des Trainings und erinnerte sich an das Badmintonspiel während seiner Kriegsgefangenschaft in England. Der Immigrather Turnverein stellte uns montags von 17 – 19 Uhr seine Einfeldhalle gegen eine Monatsgebühr von 20,oo DM zur Verfügung.

Ein Besuch bei den Solinger Badminton-Stadtmeisterschaften entfachte Begeisterung bei der jugendlichen Truppe mit dem Wunsch, einen zusätzlichen Trainingstag anzumieten. Damit waren natürlich zusätzliche Hallenkosten verbunden, die wir durch einen Vereinsbeitritt zum ITV umgehen konnten.

Gesagt, getan, die Badminton-Abteilung wurde im Jahre 1954 gegründet.

Abteilungsleiter: Bruno Scherpen
Techn. Leiter: Ulli Staeck
Kassierer / Geschäftsführer: Karl Heinz Schulz

Wir dachten nicht nur an uns selbst, sondern wollten Jugendlichen ebenfalls das Badmintonspiel ermöglichen. Ulli Staeck nahm sich samstags unseres Nachwuchses an.
Der Turniersport erforderte zusätzliche finanzielle Mittel, die wir über einen Abteilungsbeitrag vorerst finanzieren konnten aber Trainingsbälle sowie zusätzliche Turnierkosten mussten über eine zusätzliche Einnahmequelle erwirtschaftet werden: eine Abteilungszeitung wurde geboren, über die Werbung erzielten wir die erforderlichen Mittel.

Im Hauptverein wurde ebenfalls an einer Vereinszeitung gearbeitet mit dem Erfordernis, dass wir unsere Abteilungszeitung einstellen mussten, um Doppelwerbung zu verhindern. Wir konnten auf unsere Einnahmen nicht verzichten, zumal der Hauptverein nicht gewillt war, einen finanziellen Ausgleich zu schaffen. Dies führte somit zwangsläufig zur Verselbstständigung der Abteilung im Jahre 1963. Wir können diesen Vorgang als Beendigung einer ersten soliden Aufbauphase bezeichnen, denn weitere erfolgreiche Vereinsarbeit wird nunmehr viel Einsatzwillen den Verantwortlichen abverlangen. Am Ende dieser Phase steht die 1. Westdeutsche Meisterschaft, die Helga Schumacher in der Altersklasse U-14 im Mädcheneinzel gewann.

Eine erste Zwischenbilanz: Westdeutsche Meisterschaften 2x Platz 1 1x Platz 2

1964 Eine zweite Periode des Leistungssports beginnt. Sie reicht
bis zur Gründung unserer Badmintonschule im Jahre 1991


In diesem Jahre – 1964 – die erste große Schlagzeile des FC Langenfeld, die
in unserer Stadt größte Aufmerksamkeit hervorrief:

Helga Schumacher wurde die erste Deutsche Meisterin der Stadt Langenfeld. Dies war der Startschuß für einen einzigartigen Aufstieg des FC Langenfeld.

Bis zur Gründung der Badmintonschule zeichneten sich die Athleten durch vielfache Deutsche wie auch Westdeutsche Meisterschaften aus. Ob Einzel- oder Mannschaftsdisziplin, wir waren vielfach bei der Vergabe von Titeln vertreten. Es waren nicht immer 1. Plätze, Platz 2 und 3 rundeten die sportlichen Ergebnisse ab. Berufungen in die Nationalmannschaft waren logische Fortsetzungen der Athleten.

1967 Die Jugendmannschaft wird erstmals Deutscher - und Westdeutscher Meister


Es folgten nun einige Jahre, in denen unsere Jugendlichen national auf sich aufmerksam machten.
Helga Schumacher, Manfred Rößler, Axel Sonnenberg, Claudia Dorrenbach, Frank Hochstrate, Uwe Scherpen, Kerstin Ubben sammelten Erst- und Zweitplacierungen bei den Deutschen/Westdeutschen Meisterschaften und entsprechende Einsätze in der Nationalmannschaft. Claudia Dorrenbach holte als erste Spielerin des Club`s einen 1. Platz bei den inoffiziellen Europa-Meisterschaften U14. Claudia wie auch Axel und Manfred nahmen an Europa-Meisterschaften teil.

Schüler.- und Jugendmannschaften gewinnen 4 Westdeutsche und 3 Deutsche Meisterschaften. Sie sind jeweils in 13 Endspielen vertreten. Höhepunkt ist natürlich die Deutsche Meisterschaft unserer 1. Mannschaft im Jahre 1989.

Eine zweite Zwischenbilanz: Deutsche Meisterschaften Platz 1 - 39 Platz 2 - 40
Westdeutsche Meisterschaften Platz 1 - 66 Platz 2 -93
Mannschaft   Deutsche Meisterschaften Platz 1 - 5 Platz 2 - 5
Westdeutsche Meisterschaften Platz 1 - 8 Platz 2 - 6

1991 Gründung der Badmintonschule

Wir hatten Talente. Wir stellten uns die Frage, ob nicht auch deutsche Spielerinnen und Spieler in die europäische Erfolgsspur der Dänen eindringen konnten. Was fehlte ihnen?
Unsere Erkenntnis: ein qualifizierter Trainer und tägliche Trainingseinheiten. Zweimal wöchentliches Training war zu wenig.

Wir fanden bei der Stadt ein „offenes Ohr“ für unsere Vorstellungen und Unterstützung bei der Verwirklichung unseres Vorhabens. Ulli Staeck brachte sich sehr stark in dieses „Unternehmen“ ein, das letztlich von großem Erfolg gekrönt war. Deutsche Meisterschaften waren für uns tägliches Brot, wir wollten mehr in Form der Europameisterschaft. Wir sollten Recht bekommen. Mike Joppien gewann als 14-Jähriger die inoffizielle Europameisterschaft U14 in Dänemark, Trainer Wang zeichnete verantwortlich für Siege bei internationalen Turnieren, Björn Joppien holt 1999 zweimal Gold bei den Europameisterschaften (Einzel und Mannschaft), Fabienne Deprez tritt in seine Fußstapfen. 2008 wird Trainer Wang zu unserem Leidwesen Bundestrainer, ein Angebot, das er sich aufgrund seiner hervorragenden Leistungen verdient hat.

Fabienne Deprez schreibt im Jahre 2007 Geschichte: Als 15-Jährige gewinnt sie 3 Deutsche Meisterschaften: U15 / Damendoppel, U17 / Gemischtesdoppel, U19 / Dameneinzel. Ein Rekord für die Ewigkeit? 2010 nimmt sie an den erstmals ausgetragenen Olympischen Jugendspielen in Singapur teil.

Unsere dritte Zwischenbilanz: Deutsche Meisterschaften Platz 1 - 100 Platz 2 - 67
Westdeutsche Meisterschaften Platz 1 - 135 Platz 2 -94
Mannschaft   Deutsche Meisterschaften Platz 1 - 13 Platz 2 - 11
Westdeutsche Meisterschaften Platz 1 - 20 Platz 2 - 10
Bundesliga Erste Saison 1982/83 bis 2010 2x Deutscher Mannschaftsmeister
Europapokal Platz 2 und 3

 

Zahlreiche Sponsoren fördern unseren Sport

Wir bedanken uns für diese Unterstützung

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